Aufgrund des vorhergesagten – und dann auch so eingetretenden – Dauerregens am Mittwoch, begann die 4. Alpentour erst mit eintägiger Verspätung. Zum Einfliegen haben wir uns zunächst einmal aufgemacht zum Immenstädter Hausberg, dem Mittag. Bei meist schönen Bedingungen, konnten insbesondere die Piloten mit längerer Flugpause sich wieder neu an das Gefühl des Fliegens gewöhnen!

Am folgenden Tag haben wir uns dann gleich einen der prominentesten Flugberge des Allgäu’s vorgenommen, den Tegelberg. Leider waren wir nicht die einzigen Piloten mit dem Gedanken und da uns zudem der wechselhafte Wind den ganzen Tag über mit schlechten Startfrequenz ärgerte, blieb es für die meisten Teilnehmer bei nur einem, dafür aber umso beeindruckenderem Flug. Als dann schließlich noch am Nachmittag der Flugberg aufgrund eines Helikoptereinsatzes gesperrt werden musste, wechselten wir kurzerhand zum Buchenberg, wo wir erst einmal auf der Sonnenterrasse leckere Kasspatzen verputzt haben (runtergespült natürlich mit alkoholfreiem Bier!). Zum Tagesabschluss sind wir dann noch alle vom Buchenberg hinunter geflogen und haben den Tag somit nach Kräften ausgenutzt!

Das Fluggebiet, welches wir am Samstag besucht haben, lag in den letzten Jahren ein wenig im Dornröschenschlaf, an diesem Tag hatten jedoch viele Piloten sich für den Hahnenkamm entschieden, was aber auch nicht schlimm ist, da sich die Leute aufgrund der Größe des Startplatzes und des gesamten Fluggebietes schön verteilen. Es dauerte nicht lange und ich konnte als Landeplatzlehrer alle meine Teilnehmer in einer riesigen bunten Traube über den Lechtaler Alpen kreisen sehen. Heute hat insbesondere Ansgar die starke Thermik des Tages genutzt und ist von Reutte aus bis nach Immenstadt geflogen! Respekt!

Aber auch alle anderen Piloten sind an diesem Tag voll auf ihre Kosten gekommen und konnten den Flugtag bei einem gemütlichen Landebier am Landeplatz ausklingen lassen!

Für den letzten Tag hatten wir uns nochmal ein richtig gemütliches Fluggebiet ausgesucht, der Weiherkopf an der Hörnerbahn. Da ging es dann tatsächlich so gut wie selten, manch ein Teilnehmer schien gar nicht mehr landen zu wollen und alle genossen das wunderschöne Allgäuer Bergpanorama, so schön und so gemütlich kann Gleitschirmfliegen sein!

Und für alle, die dann immer noch nicht genug hatten, haben wir dann tatsächlich noch ein sechstes Fluggebiet hinterhergeschoben. Während manche gleich eine Einkehr im Biergarten der Hündlestuben bevorzugten, haben andere dann doch noch einen wirklich allerletzten Abschlussflug vom Hündle gemacht.

Vier Tage Sonnenschein, sechs verschiedene Fluggebiete, viel gelernt, viel gearbeitet und viel Spaß gehabt. So schön kann eine Alpentour sein!

Bilder vom Kurs gibt es hier und wie immer freuen wir uns über Kritik – oder noch lieber über ein paar warme Worte auf unserer Webseite!

Auf bald! Christian und Alex