Freestyletraining 2017-06-07T06:17:18+00:00

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FREESTYLE TRAINING

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EINSTEIGER




 

DER INFINITE TUMBLING

Freestylefliegen ist eine spezielle Art des Gleitschirmsports. Kaum ein anderer Bereich der Gleitschirmszene fasziniert die Zuschauer so, wie das Akro- und Freestylefliegen. In den Anfängen eher als die „jungen Wilden“ abgetan, fanden in den letzten Jahren immer mehr Wettkämpfe im Akrofliegen statt. Sogar vom FAI anerkannte Worldcups und Weltmeisterschaften werden mittlerweile ausgetragen. Das Schlimmste am Akro und Freestylefliegen ist: Es macht süchtig! Einmal in die Freestylewelt hineingeschnuppert, ist es schwierig danach ruhig geradeaus zu fliegen.

Unter fachkundiger Anleitung lernst Du bei unserem Freestyletraining Dein Können immer weiter Auszubauen. Freestylefliegen bedeutet Trainieren, Trainieren, Trainieren… um die Manöver auch wirklich SICHER zu fliegen. Selbst die Acrocracks müssen täglich trainieren um nicht die Routine zu verlieren und auch dann klappen nicht immer alle Manöver jeden Tag gleich gut. Beim Freestylefliegen ist ein stufenweise aufgebautes System lebenswichtig. Kleine Fehler können hier fatale Folgen haben. Deswegen wird das Training natürlich über Wasser (Gardasee) stattfinden um hier maximale Sicherheit zu haben.

Du kannst bei jedem offiziellen Sicherheitstrainingstermin als Freestyle Pilot mitmachen.









ACROFLIEGEN - DIE KÖNIGSDISZIPLIN

Bei uns steht Sicherheit an oberster Stelle. Für wilde Draufgänger haben wir kein Verständnis. Wer aber sicher Freestylefliegen lernen, oder sein Können weiter ausbauen will, ist bei uns an der richtigen Adresse. Chris ist früher selbst aktiv Akro Wettkämpfe mitgeflogen. In den letzten Jahren ist der als internationaler FAI Judge bei allen Akrowettbewerben vertreten und bewertet die Flugmanöver der Piloten. Durch seine Arbeit als Testpilot weiß er auch, welche aktuellen Geräte zum Akrofliegen geeignet sind. Chris kennt alle Flugfiguren, ihre Schwierigkeiten und Gefahren und weiß, worauf es bei der Ausführung ankommt.  

Übrigens: Freestylefliegen bringt jedem etwas. Wer z.B. sicher und kontrolliert hohe WingOver fliegt oder einen SAT beherrscht, zeigt enormes Schirmgefühl. Ihn wird beim Thermikfliegen so leicht nichts aus der Ruhe bringen…

Freestylefliegen bedeutet Sicherheit!





WICHTIGES AUF EINEN BLICK



Keine Angst, Du musst kein Überflieger sein um an einem unserer Acrotrainings teilnehmen zu können. Wir setzen lediglich die Teilnahme an einem unserer Sicherheitstrainings voraus. Das reicht schon um in die Freestylewelt hinein zu schnuppern. Probier es aus!

  • A-Schein/ SoPi
  • Gültige Haftpflichversicherung
  • Geprüftes und zugelassenes Flugequipment
  • gültiger 2 Jahrescheck und mind. jährlich gepacktes Rettungsgerät
  • Vielflieger
  • idealerweise Freestyle Gurtzeug mit zwei Rettungsgeräten für Helitraining
  • bereits absolviertes Standard Sicherheitstraining (max. ein Jahr her)
  • 6 Tages Deluxe Training: 649 Euro inkl. Deiner Flüge auf SD Karte, inkl. Shuttle Service zur Bahn, Sektempfang (Stammkunden [bei Buchung der 4ten Veranstaltung]: 599 Euro) , max. 16 Teilnehmer
  • Wir garantieren Dir mindestens 4 Flüge beim 6- Tages Training mit über 1300m Höhendifferenz.  FREESTYLEPILOTEN können mehrere Flüge pro Tag machen und so das Maximum an Flügen während des Trainings herausholen.
  • Normalerweise werden, außer am ersten und letzten Tag, 2 Trainingsflüge pro Tag gemacht. Beim 6 Tages Training ist zudem mind. 1 Flug Molveno Performance/ChillOut Fliegen oder Groundhandlingseminar mit dabei. Die Höhendifferenz am Gardasee entspricht bei den meisten anderen Trainings-/Fluggebieten mind. zwei bis drei Flügen. Man kann also in einem einzigen Flug bei genügend Erfahrung fast das ganze Testflugprogramm erfliegen. Sollte es einmal vorkommen, daß Du Deine Flüge wetterbedingt nicht durchführen kannst, kommt es zu einer anteilsmäßigen Rückerstattung des Kursbeitrages (siehe AGB´s). Kein Risiko für Dich. Natürlich sind Flüge die über die Mindestfluganzahl hinaus gehen gratis.
  • NICHT IM PREIS INKLUDIERT: Kosten für die Auffahrt mit der Seilbahn (18 Euro pro Auffahrt, 25 Euro Tageskarte, 105 Euro Wochenkarte, 150 Euro 15er Karte/ Stand: Mai 2016), Unterkunft und Verpflegung
  • 6 Tage (Erster Tag wird nicht offiziell geflogen, Treffpunkt 12.00 Uhr für Theorie, Landeplatzbesprechung und K-Prüfung)
  • Eigene Wasserrettung mit Motorboot und professionellem Rettungsschwimmer
  • ohnmachtssichere, selbstöffnende Schwimmweste 275N
  • Fluglehrerbetreuung am Startplatz und Landeplatz mit Geländeeiweisung
  • Schulung nach aktuellsten Lehrmeinungen
  • Wetterbriefing am Morgen
  • Garantierte Flüge*
  • Videoauswertung
  • Eigener Kameramann für das Training
  • Funkausstattung für jeden Teilnehmer
  • Theorieunterricht
  • Gerätecheck
  • professionelle Einweisung von erfahrenen Sicherheitstrainern und Testpiloten
  • einfache Startplätze mit Soaringmöglichkeit und über 1300m Höhenunterschied
  • Shuttledienst zur Seilbahn
  • Hotel sowie Campingplatz in nächster Nähe
  • Hotel Casa Chincarini (falls ausgebucht oder Campingplatz gewünscht findest Du weitere Unterkünfte in den Kursinfos)

UNSERE TOLLE UNTERKUNFT, DAS CASA CHINCARINI MIT THEORIERAUM

  • mind. 11 Teilnehmer, max. 16 Teilnehmer
  • VERSICHERUNG

    Für Auslandsreisen und Fortbildungskurse im Ausland empfehlen wir Dir dringend, einen Auslandskrankenschutz- (z.B. ADAC Plus, Gothar usw.) sowie eine Rücktransportversicherung (ADAC Plus, Gothar usw.) abzuschließen. Um bei einem unvorhergesehenen Reiserücktritt oder Reiseabbruch erhebliche Kosten zu sparen, empfehlen wir Dir DRINGEND, bei Kursen und Flugreisen im In- und Ausland, eine Reiserücktritts-/ Reiseabbruchversicherung abzuschließen. Die Paragliding Academy haftet nicht für vom Piloten verschuldete Ausfälle vor bzw. während des Kurses bzw. der Flugreise. Lest hierzu bitte unsere AGB´s und Kursinformationen. Bei „Die Europäische“ kannst Du u.a. ein „Rundum Sorglos“ Paket mit allen oben genannten Versicherungen abschließen. Die Kosten variieren je nach Reisepreis und gewünschter Versicherungsleistung. Hier geht´s zum Buchungsassistenten von „Die Europäische“

  • Der erste Tag ist immer Anreise und Theorietag inkl. Materialcheck. Er ist Pflicht für alle Teilnehmer, die noch nicht bei einem Training der Paragliding Academy teilgenommen haben. Treffpunkt ist am Anreisetag (erster Tag laut Kursausschreibung) bis 12.00 Uhr am Casa Chincarini

FAQ

Welchen Schirm brauche ich zum Acrofliegen

Prinzipiell ist es so, daß auch Einsteigergeräte für die einfachen Acrofiguren geeignet sind. Aufgrund der kompakten Flächen sind sie z.T. sogar einfacher bei manchen Manövern. Empfehlenswert ist jedoch immer, an der oberen Gewichtsgrenze zu fliegen. Erst da entwickeln die Schirme die nötige Dynamik für die Manöver. Natürlich haben diese Geräte keine speziellen Verstärkungen. Es kam jedoch bislang kaum zu nennenswerten Problemen hinsichtlich der Festigkeit, wenn die Schirme nicht extrem alt oder extrem viel geflogen wurden und kein "Hardcore Acro" damit gemacht wurde. Du willst wissen ob Dein Gerät für einfache Acrofiguren geeignet ist? Dann frag uns einfach. Wir beraten Dich gerne...

Mache ich mich bei Teilnahme an einem Acrokurs strafbar bzw. begehe ich eine Ordnungswidrigkeit?

Nein. Die Kurse finden alle in Italien statt. Es gelten die italienischen Verordnungen.  Auch der DHV erkennt den Nutzwert eines solchen Trainings und die "positiven Begleiterscheinungen".

Gibt es derzeit eine spezielle Acrozulassung für Schirme?

Nein. Obwohl fast jeder Hersteller spezielle Freestyle- oder Acroschirme im Programm hat, gibt es derzeit noch kein Zulassungsverfahren.

Darf ich einen nicht zugelassenen Schirm in Deutschland fliegen?

Nein. In Deutschland dürfen nur zugelassene Schirme von Normalpiloten (nicht Werks- oder Testpiloten) geflogen werden.

Kann ich ein spezielles Acrogurtzeug fliegen?

Bei ambitionierten Freestyle Piloten empfehlen wir sogar  den Kauf eines Acrogurtzeuges. Die Protektoren sind zwar häufig etwas dünner, dafür besitzen diese Gurtzeuge Container für zwei Rettungsgeräte, was beim Acrofliegen sehr nützlich sein kann. Leider haben diese Gurtzeuge oft keine deutsche Zulassung, weshalb man sie offiziell in Deutschland nicht fliegen darf. Es gibt jedoch ein paar Acrogurtzeuge mit Zulassung. Wir beraten Dich gerne!

Empfehlt ihr ein zweites Rettungsgerät?

Ja. Eine zweite Rettung kann unter Umständen sehr wichtig sein. Z.b. wenn nach einem Verhänger mit anschließendem "Absaten" der erste Retter in die Kappe geworfen wird. An normale Gurtzeuge kann man einen zweiten Retter ohne Probleme, mittels Frontcontainer nachrüsten.

Empfehlt ihr steuerbare Rettungsgeräte?

Für Acroeinsteiger sind solche Rettungsgeräte nicht zwingend notwendig. Hier reichen meist die normalen Kreuz- oder Rundkappen aus. Eine steuerbare Rettung entfaltet ihr Potential erst, wenn der Pilot den Hauptschirm voll eingeholt hat, oder sich per Schnelltrennkarabiner vom Hauptschirm getrennt hat. Ansonsten können sich auch z.T. Nachteile durch steuerbare Rettungen v.a. bei weniger routinierten Piloten ergeben (z.B. "Downplane" oder Eintwisten des Piloten). Acroprofis haben meist eine steuerbare Rettung und eine normale Rundkappe als Zweitretter dabei. Durch die Packtechnik der steuerbaren Rettungsgeräte öffnen diese meist sehr zügig. Die Pros und Contras der jeweiligen Rettungen werden beim Freestyletraining genau besprochen.

Wie ist die derzeitige Rechtslage in Deutschland?

Abschnitt 1, Allgemeine Regeln, Punkt 6, Kunstflug.
Die bisherige Formulierung lautet: „Flugzustände mit einer Neigung von mehr als 90 Grad um die Quer- oder Längsachse sind Kunstflug.“ Sie wird ersetzt durch: „Flugzustände mit einer Neigung von mehr als 135 Grad um die Quer- oder Längsachse und Flugzustände mit negativer Profilanströmung (z.Bsp. Heli) sind Kunstflug.“ Mit der Änderung der FBO können zukünftig mehr als 90% aller Acro-Figuren bis zu einer Neigung von 135 Grad legal geflogen werden (Acrofliegen). Die Änderung der FBO erlaubt damit eine zeitnahe und praktikable Lösung des Wunsches nach legalem Acrofliegen im Sinne der Piloten. Das LBA hat gegen diese Änderung keinen Einwand erhoben. Das BMV hat bekräftigt, dass Kunstflug mit Luftsportgeräten ist in Deutschland weiterhin nicht erlaubt ist. Flugfiguren mit mehr als 135 Grad Neigung oder aber negativer Anströmung sind Kunstflug und damit nicht zulässig.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Das kommt ganz darauf an, was Du Dir zum Ziel gesetzt hast. Viele Piloten wollen nur einmal in die Acrowelt hineinschnuppern. Sie nehmen sich Manöver wie "hohe Wingover", "SAT" oder "Asymmetrische Spirale" zum Ziel. Solche Manöver sind oft auch schon mit Einsteigergeräten oder 1-2er Geräten gut erfliegbar. Um weiter zu kommen, ist ein regelmäßiges Training unerlässlich, sonst wird Acrofliegen schnell gefährlich. Disziplin und Willensstärke, mentale Vorbereitung, Risikobereitschaft, körperliche Fitness, schnelles Reaktionsvermögen, in Streßsituationen einen kühlen Kopf bewahren können (psychische Belastbarkeit), Lockerheit und Spaß an der Sache. Das sind nur ein paar der wichtigsten Voraussetzungen, um Acrofliegen sicher zu beherschen.

Kann ich mein Leichtgurtzeug verwenden?

Prinzipiell sind Leichtgurtzeuge nicht zum Acrofliegen geeignet. Zum "Schnuppern" sind sie bedingt geeignet. Wir beraten Dich gerne bei der richtigen Gurtzeugwahl.

Was ist ein sinnvolles Einsteigerprogramm?

Prinzipiell unterscheiden wir in "positive" und "negative" (Strömungsabriß-) Manöver. Sinnvolle "positive" Einsteigermanöver sind: SAT, WingOver, Asymmetrische Spirale, dynamischer SAT. Sinnvolle "negative" Einsteigermanöver sind: Fullstall mit langsamer Ausleitung zum Sackflug, Fullstall aus Nickbewegung, längeres Trudeln, Heli aus Trudeln, Sackflug (langwierig), ggf. 180° Backflash oder McTwist.

Kann ich den „Heli“ nach einem Freestyletraining sicher fliegen?

Nein, das wird ziemlich sicher nicht passieren. Der Heli schaut bei den Profis zwar sehr einfach aus, bedarf aber enorm viel Feingefühl und Übung. Gelegentliche Erfolgstreffer kann man auf jeden Fall beim ersten Training erzielen. Den Heli aber sicher zu beherschen, dafür muss man sehr, sehr viel üben. Natürlich ist dieses Manöver, wie viele andere Manöver auch, stark vom Schirm abhängig.

Welche Manöver sind leichter zu lernen?

Tendenziell sind die positiven Manöver (bis auf ein paar Ausnahmen) leichter zu lernen, die negativen (Strömungsabriß-) Manöver schwieriger.

Ich habe Wettkampfambitionen, bringt mir da Euer Training etwas?

Ja. Chris war FAI Senior Judge und vielen offiziellen FAI Acrowettbewerben als Juror tätig. Wir können Dich auf die Eingangsvoraussetzungen vorbereiten und Dir nützliche Tipps und Tricks zur Qualifikation geben.

Kann ich mit meinem Freund/Freundinn auch mal ein Syncron Programm üben?

Klar. Syncrofliegen ist die Königsdisziplin beim Acrofliegen. Man muß nicht nur die Manöver sicher beherschen, sondern auch ständig nach seinem Flügelmann schauen. Bei uns haben schon mehrere Piloten Syncromanöver erflogen und trainiert. Einfache Syncronprogramme sind sehr schnell erlernbar, wenn sie vorher mit dem Partner und dem Trainingsleiter genau abgesprochen wurden.

Warum soll ich überhaupt Acrofliegen lernen?

Beim Acrofliegen geht es um die optimale Schirmbeherschung und die sollte Ziel eines jeden Piloten sein. Bei allen Acrofiguren lernst Du enorm viel über Dich und Deinen Schirm. Hast Du schon mal einen guten Acropiloten gesehen, der Probleme beim Start/ Landung oder beim Thermikfliegen hat? (von ein paar Ausrutschern mal abgesehen 😉 ). Das kommt einfach daher, daß Acropiloten nicht nur zum Fliegen gehen, wenn sie 100km Strecke fliegen können, sondern sie sind dankbar für jeden Flug, in dem sie ihre Flugtechnik weiter ausbauen können. Somit haben sie auch bei reinen Abgleitern jede Menge Spaß.

Wo ist der Unterschied zwischen Acrofliegen und Freestylefliegen?

Hier gibt es keine einheitliche Abgrenzung. Intern sagt man zu Piloten die eher gelegentlich ein paar Figuren machen "Freestylepiloten" und bei Piloten die regelmäßig trainieren und z.T. auch Wettkämpfe fliegen, eher "Acropiloten".

Soll ich mir beim ersten Freestyletraining gleich einen Acroschirm kaufen?

Nein. Die reinen Acro- oder Wettkampfschirme sind z.T. extrem schwierig zu fliegen und verlangen einen routinierten Piloten, der die Figuren bereits mit anderen Schirmen geübt hat. Logisch ist, die ersten Manöver mit dem 1er oder 1-2er zu erlernen, danach auf einen Freestyleschirm und dann erst auf einen Acroschirm umzusteigen. Viele Piloten überspringen diese Stufen, was z.T. fatale Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Was bringt eine hohe und eine niedrige Flächenbelastung beim Acrofliegen?

Tendenziell ist es so, dass hohe Flächenbelastungen in Kombination mit kurzen Leinenlängen und einem gutmütigen Schirmprofil sehr einfach für die meisten positiven Manöver sind (Wingover, Looping, Asymmetrische Spirale, Gegendreher, Tumbling usw.). Eine hohe Flächenbelastung macht viele negative (Strömungsabriß-) Manöver schwieriger, weil sich der Schirm einfach schneller dreht (Eintwistgefahr des Piloten) und so der Pilot schneller reagieren muss. Bei niedrigen Flächenbelastungen hat man häufig nicht den nötigen Schwung für dynamische Manöver, tut sich aber leichter bei den negativen Manövern, da die Schirme langsamer drehen und sich tendenziell gutmütiger verhalten. Natürlich sind das aber nur grobe Richtlinien . Es hängt enorm viel vom jeweiligen Schirm und v.a. vom Piloten ab. Wir beraten Dich gerne bei der richtigen Schirmwahl.

Wie verhalte ich mich richtig als Acropilot in meinem Fluggebiet?

Die Akzeptanz von "NoName" Acropiloten steigt nur sehr langsam. Wichtig ist, wie in jeder Sportart, daß Du Dich nicht als Rowdie aufführst. Solche Piloten schaden dem Acrofliegen und führen häufig zu Flugverboten oder gefährden das ganze Fluggebiet. Leiste Aufklärungsarbeit in Deinem Fluggebiet. Kommuniziere mit Bergwacht, Polizei und Zuschauern, daß da niemand abstürzt, sondern das da jemand trainiert und Spaß hat. Behindere keine anderen Piloten beim Start oder während dem Fliegen. Trainiere Deine Manöver immer in einer vorgeschriebenen "Flying Box" über freiem Gelände und kalkuliere die Windabdrift bei eventuellem Retterabgang mit ein. Schaue, bevor Du loslegst, ob keine anderen Piloten unter und hinter Dir herumfliegen. Bedenke auch immer den Windversatz. Trainiere über Land nur Manöver die Du zuerst sicher über Wasser erlernt hast. Alles andere ist grob fahrlässig. Kalkuliere immer die doppelte und dreifache Sicherheitshöhe mit ein. Fliege mit genügend Höhe die Manöver die Du noch nicht so gut beherrscht und weiter unten die Manöver, die Du sehr gut kannst. Alle Wissen: "Du bist ne coole Sau" 😉 aber sei bescheiden, nimm auch von Vereinsmitgliedern und "alten Hasen" Tipps an, auch von Piloten, von denen Du denkst, dass sie schlechter Fliegen als Du. Man kann von jedem Piloten noch etwas dazulernen. Häufig entstehen Misverständnisse nur durch Neid und mangelnde oder fehlerhafte Kommunikation. Sei aufgeschlossen für Neues!

Sollte ich meinen Schirm öfter Nachprüfen lassen, wenn ich mit ihm Acro fliege?

Auf jeden Fall. Je nachdem wieviel Du fliegst und welche Figuren du trainierst, empfehlen wir mind. eine jährliche Nachprüfung bei einem Checkcenter. Viele Schirme haben mittlerweile stärker dimensionierte Leinen an den stark beanspruchten Stellen (Mitte A/B). Acroprofis wechseln häufig ihre Leinensätze alle 3-6 Monate und jährlich den Schirm.







WINGOVER, FULLSTALL, FLYBACK, HELI UND VIELES MEHR IST MIT TRAINING SICHER ERLERNBAR





Freestyle Fliegen – Nur etwas für Verrückte? Den Artikel aus dem DHV Magazin findest Du hier





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