Beschreibung

DAS NEUE LEISTUNGSNIVEAU IN DER LEICHTGEWICHTIGEN SPORT-INTERMEDIATE KLASSE

Der Swift 4 ist eine leichtgewichtige Weiterentwicklung des Rush 4 und bringt unglaubliche 1300 Gramm weniger auf die Waage als der Rush 4 (in der Größe MS). Der Swift 4 ist ein Mix aus leichtem und super leichtem Tuch, verfügt über die Solidität der Hainase (SharkNose), und bietet trotz seines leichtgewichtigen, kompakten Packmaßes einen hohen Leistungslevel. Der original Swift hat nicht nur einen neuen Standard gesetzt, sondern eine neue Klasse der Gleitschirme erschaffen. Leicht, agil, mit einer überragenden Leistung und mit einem lebendigen aber balancierten Gefühl in der Luft. Der aktuelle Vertreter der Swift Serie hat von einem Leistungsdurchbruch profitiert, der unsere Sport-Leistungs-Klasse Flügel wie etwa den Delta so beliebt gemacht hat. Mit einer Krümmung in der Art wie sie der  Delta 2 hat, Minirippen und Plastikverstärkungen, 57 Zellen, die für eine klare, faltenfreie Anströmkante sorgen, und dieses ganze System gepaart mit einer Verringerung des gesamten Leinenwiderstands um 25 % gegenüber seinem Vorgänger, ergeben den effizientesten Flügel, den wir in dieser Kategorie bislang produziert haben.

 

 

LEICHT-TECHNOLOGIE

Die komplexe hybrid Leichtgewicht Konstruktion kombiniert Technik-Designs aus der Geo Serie und dem LM5, der das RedBull X-Alps Rennen 2013 dominiert hat, und dem Alpina 2, der etliche Biwak Leistungs-Rekorde gebrochen und neue aufgestellt hat. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Niveau an Strapazierfähigkeit und Leichtigkeit – vereint in einem Gleitschirm, der sich komfortabel an der Spitze der Sport-Intermediate Klasse einordnet. Wir haben das Gewicht des Swift 4 reduziert und optimiert, und das nicht nur, indem wir das Tuch des Obersegels des Rush 4 geändert haben, sondern vielmehr, indem wir hunderte von Entwicklungs-Features, verteilt über den gesamten Schirm hinweg, sorgfältig neu fein abgestimmt haben. Seine Anströmkante ist aus dem N20D Material gefertigt, das sich als das langlebigste Tuch in dieser Gewichtsklasse erwiesen hat, das derzeit erhältlich ist. Der Bereich der Hinterkante, der den größten Teil des Obersegels und des Untersegels ausmacht, ist aus dem Tuch Porcher Skytex 27g gefertigt. Dieses Tuch benutzen wir bereits seit vielen Jahren für unsere Ultralite Serie und einige Hochleister wie den LM5.

Verglichen mit dem Rush 4 werden die Piloten ein knackigeres und agileres Gefühl in der Luft bemerken. Dank der Leichtkonstruktion verfügt der Swift 4 über ein agileres Handling, mehr Feedback und mehr Präzision. Das geringe Gewicht verleiht ihm einen sportlich, dynamischen Charakter, und er ist von Grund auf ein Flügel, der sensibler ist. Wegen dieser Eigenschaften könnte man sagen, dass der Swift 4 die Leistung des Rush 4 noch übertrifft.

chrisacademytable26 - Ozone Swift4Chris Geist (Ausbildungsleiter, DHV Lehrteam, ehem. Testpilot) über den Ozone Rush4/Swift4: 

Ich konnte den Rush4 gestern nachmittag bei einem kleinen 2 Stunden Flug vom Hochgrat zum Mittag zum ersten Mal fliegen. Mit 97kg Startgewicht war ich bei der ML Größe im mittleren bis oberen Gewichtsbereich (85-105kg). Die Startbedingungen am NW Startplatz waren etwas „tricky“ weshalb ich nichts verlässliches über das Startverhalten berichten kann. Der Schirm kam aber konstant und zuverlässig nach oben, brauchte etwas mehr Führung als der Delta2, aber hatte dafür auch weniger Tendenz zum Überschießen. Beim Sortieren der Leinen und Aufnehmen der Tragegurte ist wie beim Delta2 ein aufmerksamer Pilot gefragt. Die Leinen lassen sich aber trotz „Zahnseide“ einfach sortieren. 

Gleich vorneweg: Der Schirm ist genau dass, was ich mir vom Rush4 erhofft und von Ozone gewünscht hatte: Extrem stabil, direktes Handling bei relativ langen Steuerwegen, die auch Umsteiger nicht gleich überfordern und eine Hammer Leistung. Die Verarbeitung gehört wieder einmal zum Besten was es derzeit auf dem Gleitschirmmarkt gibt. Alle unsere Kooperations Checkcenter bestätigen die herausragende Verarbeitungsqualität der Ozone Gleitschirme und die perfekt, konstante Trimmung auch nach hartem Einsatz. Hier macht auch der Rush4 keine Ausnahme.

Der Schirm ist etwas gedämpfter als der Delta2 aber besitzt eindeutig dessen Charakter. Die Stabis haben im Vergleich zum großen Bruder mehr Druck und der Schirm vermittelt sofort einen Wohlfühlcharakter in der Luft. Das Handling ist für einen B-Schirm exzellent. Der Schirm besitzt nur wenige Leinen und drei Tragegurtebenen. Die letzte Ebene ist oben in der Galerie nochmal ganz oben aufgegabelt. Die Sharknose sorgt für hohe Klappresistenz und der Schirm zieht sauber in die Thermik. Der Rush4 lässt sich hervorragend flach drehen und zeigt die Thermik perfekt an. Trotz starker Thermik gestern, blieb der Schirm immer stabil. 

Was mir besoders gut gefällt: Der Strömungsabriß kündigt sich optimal an. Der Pilot hat sehr viel Steuerweg zur Verfügung und Richtung Strömungsabriß wird der Bremsdruck extrem hart, so dass auch etwas unerfahrenere Piloten merken, dass es gleich kritisch wird. Für mich ein sehr wichtiger Indikator der zu einem sicheren Gleitschirm gehört.

Die Leistung erinnert sehr stark an den Delta2 und dürfte nur geringfügig schlechter sein.

Extremflugverhalten:

Leider konnte ich gestern nur ein paar Fullstalls und Flybacks und hohe WingOver machen (die sind wie beim Delta2 auch, ein Traum 😉 ). Der Schirm neigte bei keinem Stall zum Verhängen (Newschool Methode mit Vorfüllen)

Mir kommt vor, dass der Rush4 dieses Mal bewußt nicht komplett ausgereizt wurde und sich beim Extremflugverhalten eher im mittleren Bereich ansiedelt, was vielen Piloten entgegen kommen wird. Ich denke nicht das es sich hier um einen „maskierten“ C-Schirm/ Hochleister handelt sondern um einen ehrlichen B-Schirm mit einem Maximum an Leistung. Das kann ich aber erst nach ein paar Tests am Gardasee bestätigen.

Natürlich zählt der Rush4 auch zu den Leistungs B-Schirmen die einen erfahreneren Piloten voraussetzen. Wer zu den „Flug Chillern“ gehört, sollte lieber auf den BuzzZ4 oder Mojo4 setzen.

Wer gern auf Strecke geht und dabei einen stabilen, sicheren Schirm sucht, wird mit dem Rush4 jede Menge Spaß haben. Ein geiler Schirm den ich sicher auch selber öfters zum Cruisen verwenden werde und hoffe das unsere Fluglehrer ihn sich nicht gleich unter den Nagel reißen 😉

Update Mai 2014: Ich konnte am Gardasee nun auch das Extremflugverhalten ausführlich testen. Der Rush4 ist ein Leistungs B-Schirm der beim Extremflugverhalten in der in der mittleren bis oberen B Klasse anzusiedeln ist. Es ist ein ehrlicher Leistungs B-Schirm ohne versteckte „Sauereien“. Beschleunigte und unbeschleunigte Frontklapper sind gutmütig. Auch die einseitigen Klapper sind beschleunigt und unbeschleunigt für die B Klasse recht gutmütig. Der Schirm dreht kaum weg. Eine große Tendenz zu Verhängern konnte ich nicht feststellen, allerdings braucht man wie bei allen aktuellen Geräten etwas Übung um die richtigen Klappergrößen zu erzielen. Stalls sind mit Newschool Technik ebenfalls problemlos möglich, ebenfalls das Trudeln. Auch hier konnte ich keine hohe Verhängertendenz feststellen. Die Steuerwege sind lang was besonders Umsteigern aus der niedrigeren Klasse entgegen kommen wird und Richtung Strömungsabriß wird der Steuerdruck extrem hart. So soll es sein! Spiralen macht einfach nur Spaß. Große Ohren mit Beschleuniger sind stabil und brauchen einen kleinen Bremsimpuls beim Wiederöffnen. Auch SAT´s (hab nur einen Versuch gemacht. Kam mir etwas schwieriger vor als beim Delta2, Mojo4 und BuzzZ4 aber ging) und Helis (gingen jedes Mal problemlos, dreht sauber in der Achse) sind möglich. Wing Over sind wie beim Delta2 ein Traum.

Für Hausbergflieger die maximale passive Sicherheit suchen, empfehle ich zum BuzzZ4 zu greifen. Für leistungsorientierte Thermik- und Streckenflieger mit Flugerfahrung mit hohem Anspruch an passive Sicherheit kann ich den Rush4 nur wärmstens Empfehlen. Der Schirm wird sicher viele Anhänger finden und setzt bei Handling und Leistung neue Maßstäbe in der B Klasse. Ich werde mit dem Schirm selber viel unterwegs sein, weil er einfach saumäßig Spaß macht 😉 Check Out our video

 
 

WIRKLICHE LEISTUNG WÄHREND DES FLUGES

In den Swift 4 sind all unser Know-how und unsere bisherigen Erfahrungen eingeflossen. Er verfügt über die SharkNose Technologie, eine fortschrittliche Krümmung in der Art des Delta 2, Minirippen und Plastikverstärkungen. Unsere Tests haben gezeigt, dass der Swift 4, ebenso wie der Rush 4, ein Schirm ist, der dir in aktiver Luft Vertrauen vermittelt. Eine moderate Streckung, kombiniert mit dem kompakten und vorhersehbaren Handling, das die SharkNose erst möglich macht, bietet der Swift 4 eine eindrucksvolle Mischung aus einfacher Handhabung, Leichtigkeit und Leistung. Dank seiner Leichtkonstruktion sind die Starteigenschaften des Swift 4 sogar noch besser als die des Rush 4. Er steigt und füllt sich sehr einfach, und ist auch für das Bodenhandling bestens geeignet.

Die Ozone SharkNose (Hainase) hat sich als eine der wichtigsten Innovationen in unserem Gleitschirmsport erwiesen, da sie ein deutlich besseres Verhalten  bezüglich Leistung und Stabilität ermöglicht – sowohl bei einem hohen wie auch bei einem niedrigen Anstellwinkel. Im beschleunigten Flug ist das SharkNose Profil stabiler, lässt mehr Luft in die Zellöffnungen einströmen und übermittelt weniger Spannung an die Anströmkante. Bei geringeren Geschwindigkeiten und während intensiver Bremseinwirkung (zum Beispiel wenn man eng in die Thermik eindreht) ist das SharkNose Profil sehr spin-resistent und ermöglicht einen längeren und progressiveren Bremsweg, den der Pilot ganz einfach zu seinem Vorteil nutzen kann. Weitere Infos zum SharkNose Design gibt es hier: Shark Nose Technology

 

Swift4-DSC_6938

 

DER PILOT

Der Swift 4 ist in unserer Produktpalette zwischen den Schirmen Geo 4 und Alpina 2 einzuordnen. Er ist unser leichter Sport-Intermediate, und ein ganz besonderer Schirm. Piloten, denen in der Intermediate oder Sport-Intermediate Klasse Komfort wichtiger ist als Agilität, sollten sich für den Geo 4 entscheiden. Diejenigen Piloten hingegen, die sich maximale Leistung und Agilität in dieser Klasse wünschen, sind beim Swift 4 gold richtig.  Er ist für viele Piloten eine gute Wahl: von Fliegern, die wieder in den Sport einsteigen bis hin zu erfahrenen XC Jägern. Allerdings ist der Swift 4 nicht geeignet für Piloten, die nur sehr wenig Zeit in der Luft verbringen oder für Schüler zum Lernen.

Wir sind davon überzeugt, dass der Swift 4 auch die anspruchsvollsten Piloten der Sport-Intermediate Klasse weit mehr als zufriedenstellen, und vielleicht sogar Piloten aus höheren Klassen überzeugen wird. Er ist der ideale Hike & Fly oder Biwak Flügel für anspruchsvolle Startplätze und lange XC Flüge, und er ist dank seines geringen Packvolumens ein hervorragender Reiseschirm.

Als der original Swift fertig war, waren wir bei Ozone extrem stolz auf das Resultat und waren uns sicher, dass diese neue Klasse von Schirm zum Favoriten unter Piloten der EN B und C Kategorie weltweit werden würde. Jetzt, nachdem wir den Swift 4 auf den Markt gebracht haben, freuen wir uns noch mehr darüber, unsere Arbeit mit dir zu teilen, und wir hoffen, dass dir dieser Flügel ebenso viel Freude bereiten wird wie uns. Lass uns wissen, wie es dir mit diesem neuen Schirm geht. Wir freuen uns immer über deine Erfahrungsberichte.

 

 

GRÖSSE

XSSMSMLL
Anzahl der Zellen5757575757
projizierte Fläche (m2)1820.121.222.323.7
ausgelegte Fläche (m2)21.423.825.126.528.1
projizierte Spannweite (m)8.559.029.279.519.78
ausgelegte Spannweite (m)10.911.5111.8212.1312.48
projizierte Streckung4.054.054.054.054.05
ausgelegte Fläche5.555.555.555.555.55
Flügeltiefe (m)2.472.612.682.752.83
Gleitschirmgewicht (kg)3.744.054.194.354.55
zugelassener Gewichtsbereich (kg)55-7065-8575-9585-10595-115
EN / LTFBBBBB

 

MATERIAL

 

  • Obersegel: Dominico N20D / Skytex 27 Classic
  • Untersegel: Skytex 27 Classic
  • Rippen: Skytex 40 Hard / Skytex 27 Hard
  • Gallerieleinen: Edelrid 8000U – 50/70/90kg
  • mittleres Stockwerk: Edelrid 8000U – 50/70/90/130/190kg
  • Stammleinen: Liros PPSL – 120/160/200kg, Liros DSL – 140kg

5 Bewertungen für Ozone Swift4

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Chris W.

    Ich war einer der glücklichen der sich zu Weihnachten noch ein Schirm unter den Baum gelegt hat. Bei mir war es der Swift4 ML. 🙂 Hier mal meine bisherige Meinung dazu.

    Das Starten ist bei Null- oder leichtem Rückenwind echt einfach, das leichte Segel steigt super. Wenn’s mal mehr Wind am Startplatz hat z.B. beim Soaren, dann muss man den Schirm vor dem Starten gezielt unten halten, sonst kann es sein das ein Öhrchen mal von alleine losfliegen will. Oder man legt die Ohren etwas großzügiger ein, dann kann es aber sein das ein Ohr hängen bleibt und man es aktiv öffnen muss. Alles im allem sollte das für einen Piloten, der in der High-End-B Klasse unterwegs ist, kein Problem sein.

    In der Luft merkt man sehr gut was die Kappe macht, der Schirm hat ein super Feedback. Ich bin davor ein BuzzZ4 geflogen (auch ein geiler Schirm, aber halt nicht so geil wie der Swift :P). Der Buzz ist im Vergleich zum Swift deutlich gedämpfter, weshalb einem beim ersten Flug mit dem Swift vielleicht die Luft etwas unruhiger vorkommt. Aber das ist ja das gute daran, dass man besser spürt was der Schirm macht. Deshalb habe ich mir auch einen Leichtschirm zum XC-Fliegen ausgesucht, weil das Handling eines leichten Tuches meiner Meinung nach einfach besser ist als bei einem normalen Schirm. Wingover sind ein Traum, mega einfach und super hoch (ich fliege den Swift an der oberen Gewichtsgrenze).

    Heute konnte ich den Swift zum ersten mal in der Frühjahrsthermik fliegen. Während meinem 3 Stunden Flug am Hahnenkamm habe ich mich absolut sicher unter dem Schirm gefühlt und das auch bei fast 7 m/s steigen. Und gleiten tut die sau, einfach geil. 🙂

    Mein Fazit, der Swift ist ein absolut geiler Schirm der nicht nur für’s Hike & Fly, sondern auch perfekt zum Streckenfliegen passt. Allerdings sollte auch der Pilot dazu passen. Für den Buzz gibt Ozone den Richtwert die Piloten sollten 30-50 Stunden im Jahr fliegen. Jemand der einen High-End-B Schirm nicht nur unter Labor Bedingungen unter Kontrolle haben will, sollte da auf jeden Fall mehr fliegen oder schon sehr viel Erfahrung haben.

    LG Chris W.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Alexandra Rex

    Nach den ersten knapp 10 Stunden mit dem Ozone Swift4 möchte ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit diesem Schirm schildern.

    Der Start:

    Zunächst einmal die Startvorbereitungen, die durch die sehr übersichtlich in unterschiedlichen Farben gefärbten Leinen sehr einfach sind. Obwohl größtenteils unummantelt, verheddert sich hier wenig und so ist man schnell fertig und startklar. Der Start selbst ist unspektakulär. Die leichte Kappe steigt erwartungsgemäß sehr leicht hoch und neigt nicht zum Überschießen. Einzig die Tragegurte sind so schmal und „weich“ dass insbesondere der C-Gurt gerne mal zum Verdrehen neigt, hier ist besondere Aufmerksamkeit bei Aufnahme der Bremsen gefragt.

    Die Landung:

    Eines meiner absoluten Lieblingsfeatures bei diesem Flügel! Ich bin ja nun wahrlich kein „Landeheld“ aber mit dem Swift4 wird die Rückkehr zum Erdboden zum Kinderspiel. Noch keiner meiner Schirme ist so schön ausgeflaired und lässt sich so einfach dann zur Landung „abstallen“. Das „Easy-Peasy Gefühl“ das der Schirm einem schon im Flug vermittelt, kommt hier voll zur Geltung. Als Extrembeispiel bin ich vor ein paar Tagen aufgrund blöder Windverhältnisse mit reichlich Rückenwind in den Endanflug gegangen. Mit jedem anderen Schirm, den ich vorher geflogen bin, wäre ich hier garantiert eingebombt, der Swift4 hat mich aber ewig über den Boden ausgleiten lassen und schließlich sanft und sicher abgesetzt. Hammer!

    Die Bremsen:

    Gewickelt mit einem halben Schlag hänge ich mit den Händen noch knapp 10-15 cm unter der Bremsrolle (die links übrigens quietscht!). Der Steuerweg ist kurz, der Bremsdruck weich und der Kontakt zum Flügel direkt. Im Vergleich zu den Schirmen die ich davor geflogen bin ist der Swift4 sehr viel „mitteilsamer“ über die Bremse ohne jedoch nervös zu wirken.

    Das Fliegen:

    Die Lust am Fliegen nochmal neu entdeckt! Unglaublich meine ersten Flüge mit dem Swift4, die Leichtigkeit und der Spaßfaktor mit dem sich dieser Flügel manövrieren lässt. Ganz ehrlich.. Gleitzahl, Trimmspeed, Leistung, wäre mir (fast) alles egal angesichts der Freude die es macht mit diesem Schirm in der Luft zu sein. Die stabile Kappe vermittelt mir ein hohes Maß an Seriösität die aber mit einer Agilität daher kommt die mir regelmäßig ein Grinsen von Ohr zu Ohr verpasst. Auch in thermischen Bedingungen habe ich mich ausgesprochen sicher unter dem Flügel gefühlt. Das eine oder andere Mal waren wir zwei auch bei Starkwind in Turbulenzen unterwegs und auch hier erhält der Pilot deutliches Feedback darüber was gerade in der Luft passiert, die Stabilität der Kappe trägt aber auch hier maßgeblich zum Wohlfühlfaktor bei.
    Gezogene Klapper unspektakulär, „echte“ noch nicht gehabt. Ohren gehen mit wenig Kraftaufwand rein und brauchen bisweilen einen kleinen Bremsimpuls um wieder aufzugehen. Der Beschleuniger ist leichtgängig mit wenig Kraftaufwand.
    Thermik zeigt der Swift4 sofort an und zieht willig hinein. In eine Spirale will er etwas nachdrücklich hineingeflogen werden, die „Baby-Spiralen“ die ich immer fliege leitet er bei Nachlassen der Innenbremse sofort aus.

    Fazit:

    Im Werbefilm zum Swift4 sagt einer der Entwickler „it puts a smile on your face“ und genau so ist es. Der Flügel macht einfach nur Spaß, die Leichtigkeit und Agilität mit der sich der Schirm fliegt in Kombination mit der Gleitleistung und Steigfreude machen den Swift4 für mich zu meinem neuen Lieblingsschirm. Auch längere Flüge (>2 Stunden) ermüden mich deutlich weniger als früher und meine Lust auf’s Fliegen ist noch größer geworden. Mit etwas mehr als 4kg Gewicht ist der Swift4 zudem auch noch leicht zu packen, zu verstauen und zu tragen. Was soll ich sagen.. ich bin verliebt..!

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Kai

    Kann Katharina nur beipflichten.
    Ich habe mir den SWIFT 4 in der Größe MS als „Nachfolger“ zum ION zugelegt. Und was soll ich sagen … da liegen Welten zwischen.
    Packmaß und Gewicht sind für Hike&Fly super, insbesondere wenn man ihn mit einem entsprechenden Gurtzeug (ich flieg das WANI LIGHT von Woody Valley) und Rettung (Ultra Cross 100) kombiniert. 8kg (plus Equipment und Getränke) sind da schon ne gute Hausnummer für meinen Größen- und Gewichtsbereich (1,83m 82 kg). Da ist sogar der ein oder andere Klettersteig drin.
    Das Groundhandling ist spielerisch einfach. Die leichte Kappe macht sich da sehr günstig bemerkbar. Sowohl bei Nullwind vorwärts, als auch bei stärkerem, böigen Wind rückwärts lässt sich der Schirm problemlos kontrollieren. Er reagiert sehr direkt auf Steuerimpulse und gibt einem ebenso direktes Feedback. Beim Sortieren der Tragegurte muß man sich erwartungsgemäß für einen Leichtschirm ein wenig mehr konzentrieren … ist halt alles ein wenig filigraner … soll es ja auch! ?
    Über das Flugverhalten bin ich absolut begeistert. Wie beim Groundhandling schon angekündigt, spricht er äußerst direkt mit dem Piloten. Aufwinde „lesen“ empfand ich als sehr einfach.
    Doch die wahre Stärke zeigt sich meines Erachtens bei dynamischeren Flugmanövern. Enges Kreisen, Steilspiralen und Wingover sind eine wahre Freude. Auch hier hilft das ehrliche Feedback und die direkte Steuerimpulsannahme. Ich belaste den Schirm am oberen Ende des Gewichtsbereiches, was ihm natürlich noch zusätzliche Dynamik verleiht. Ein Traum!
    Auf Strecke bin ich mit dem SWIFT noch nicht gegangen, dürfte hierbei aber bei der Leichtigkeit auch kleinflächige Thermiken eng einzukreisen, dem direkten Feedbackverhalten und der Gleitzahl, sich angedeutet hat (ach ja … und schnell isser auch! ?) ebenfalls gut performen.
    Zusammenlegen ist übrigens zusammen mit dem Saussicebag Lite sehr zügig, platzsparend und materialschonend (Zelle auf Zelle) möglich … auch für Packmuffel, Chris! ?
    Kurzum: SWIFT 4 mit WANI Light und Ultra Cross 100 ist für mich die ideale Kombination für alle Hike&Fly Piloten, die in der Luft auch gerne mal erschraubte Höhenmeter in dynamischen Flugspaß umsetzen.
    P.S.: Freu mich schon auf’s erste Sicherheits- / Acrotraining am Gardasee mit dem Kurbelwunder.

  4. Bewertet mit 5 von 5

    Katharina

    Swift 4 XS oder die geniale, leichte Art zu fliegen

    Eine kurze Zusammenfassung vorab:
    Nach meinem ersten Flug mit meinem neuen Swift 4 XS konnte ich vor lauter Grinsen meine Begeisterung nicht in Worte fassen!
    Einfach nur genial.

    Und nun ein paar Details 😉
    Wenn man den Swift 4 zum ersten Mal in der Hand hat, freut man sich sofort über das leichte Gewicht.
    Mit ca. 3,5kg und einem kleinen Packmaß ist er der ideale Partner für Hike&Fly.
    Der Streckenabschnitt „Hike“ wird zum wahren Genuss, denn mit dem kompakten Leichtgewicht ist es eine reine Freude, sich auf den Weg auf den Berg zum Startplatz zu begeben.
    Es ist genügend Platz im Packsack für Verpflegung und „Klamotten“ zum Wechseln.
    Somit steht einer ausgiebigen Berg-Tour nichts entgegen.

    Das ist aber nur einer der positiven Aspekte vom neuen Swift 4.
    Schaut man sich die Verarbeitung und die verwendeten Materialen an, merkt man sehr schnell, dass dieser Leichtschirm auch robust und alltagstauglich ist.
    Hier sind gängige Vorurteile gegenüber Leichtbauweise völlig fehl am Platz.

    Die Krönung allerdings ist sein Handling.
    Beginnen wir mit dem Auslegen und Leinen sortieren.
    Durch den klaren Aufbau der Leinenebenen und das verwendete Leinenmaterial ist es eine Leichtigkeit.
    Er ist ein wahres Startwunder, denn nur ein leichter Impuls ist erforderlich, dass er spurtreu ohne zu schießen über den Piloten steigt.
    Abgehoben und die ersten Meter geflogen merkt man sehr schnell, dass es sich beim Swift 4 um einen vollwertigen Gleitschirm handelt, der seinem „normal-gewichtigen“ Bruder Rush 4 in nichts nachsteht.
    Seine Leistung ist genial. Noch nie bin ich so hoch über dem Grad nach der Talquerung angekommen. 🙂
    Thermik zeigt er perfekt an, … ein Genuss.
    Mit Gewichtsverlagerung und leichtem Steuerleinen-Einsatz lässt er sich wunderbar fliegen.
    Bis heute hatte ich mit Leichtschirmen eher eine nette „Abstiegshilfe“ nach einer Bergtour mit der Option für ein paar Thermikkreise verbunden.
    Reelle Streckenflüge konnte ich mir damit nicht vorstellen.
    Jetzt hat mich mein Swift 4 eines Besseren belehrt.
    Ich bin sehr froh, dass mir Chris den Swift 4 empfohlen hat.
    Der Swift 4 ist die perfekte Kombinat aus Leichtigkeit, geringem Packmaß, genialem Handling und perfekter Leistung.

    Und das Beste:
    Mir gab er stets das Gefühl, dass ich bei ihm richtig aufgehoben bin. … der Beginn einer wunderschönen Freundschaft!

    Viele Grüße
    Katharina

  5. Chris Geist
    Bewertet mit 5 von 5

    Chris Geist

    Ich habe mir den Swift4 MS auch für mich privat zum Fliegen geholt. Ein wunderschöner Schirm. Die Softlinks sind wirklich Klasse. Das Untersegel ist aus extrem leichtem Tuch gefertigt. Das Obersegel ist aus etwas schwererem Tuch was die Haltbarkeit verlängert. An das „Knistern“ des leichten Tuches muss man sich gewöhnen. Handling ist fast noch schöner als das vom Rush4. Leistung dürfte ähnlich gut sein. Im Schnellflug deformiert die Front aufgrund de leichteren Tuches im Außenfllügel schneller als beim Rush4. Ich LIEBE den Schirm jetzt schon. Er begleitet mich auf allen Walk&Fly Touren im Herbst und Winter.

    Grüße,

    Chris

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