• Adam Winter Pargliding - Wichtige Prüfungen an Deiner Gleitschirm Ausrüstung im Winter

Wichtige Prüfungen an Deiner Gleitschirm Ausrüstung im Winter

Im Winter geben viele Piloten ihren Gleitschirm zum Checken aber nicht nur dieser muss überprüft werden. Besondere Aufmerksamkeit solltet ihr im Winter auf Eure Karabiner und Schnallen legen. Oftmals sind sie vereist oder voller Schnee und schließen nicht mehr richtig. Achtet im Winter wirklich ganz genau auf das „KLICKEN“ der Schnallen und schaut, gerade bei den Karabinern mit Drehverschluss, das diese korrekt geschlossen sind.

Ganz wichtig ist auch das ihr regelmäßig Euer Rettungsgerät einmal aus dem Außencontainer zieht und schaut, ob Tuch oder Leinen feucht/ nass geworden sind. Immer häufiger bekommen wir nach der Wintersaison Retter zum Packen zugeschickt, die feucht sind oder zum Teil sogar schon Stockflecken aufweisen. Gerade Retter wo Packgummis aus Naturkautschuk zum Packen verwendet werden, können bei Feuchtigkeit leicht verkleben oder werden spröde. Dies kann ggf. die Retteröffnung erschweren.

Der Gleitschirm sollte natürlich immer an einem trockenen Ort gelagert werden und wenn sich Schnee im Schirm sammelt unbedingt entfernen und Schirm fluffig zum trocknen aufhängen (der Schirm trocknet am Besten wenn er z.B. mit einem Karabiner an der Decke „in der Rose“ aufgehängt wird und vom Boden weg ist, dies geht auch in kleineren Wohnungen ganz gut). Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ich Schnee im Schirm habe und weiß das ich die nächsten Tage wieder zum Fliegen gehe, lasse ich den Schirm einfach im Auto. Dort schmilzt der Schnee nicht wenn es kalt ist und ich denke es ist für den Schirm besser, den ein Auftauen beim Trocknen drinnen mit erneutem gefrieren beim nächsten Flug mit einem nassen Schirm, ist wahrscheinlich schädlicher für das Material, als den ganzen Winter lang mit etwas Schnee in der Kappe herum zum fliegen 😉 Achtung: Zuviel Schnee in der Kappe bzw. an den Stabis kann das Flugverhalten zum Teil gravierend beeinflussen und sogar zum Stall führen

Ein kleiner Tipp noch zum Starten im Winter: Die Starts finden meist mit wenig Wind und bei höherer Luftdichte statt. Deshalb  den Gleitschirm im Winter beim Start länger nach oben führen und tendenziell weniger Anbremsen, damit er nicht im Sackflug hängen bleibt (gilt natürlich nur bei Nullwind im flacheren Startgelände, kann von Schirmtyp zu Schirmtyp unterschiedlich sein und darf nicht pauschalisiert werden). Das Lauftempo in der Beschleunigungsphase ist im Winter oft höher, da regelmäßig bei wenig bis Nullwind (von hinten 😉 ) gestart wird, dafür ist die Unfallgefahr im Winter aufgrund des Schnees aber auch deutlich geringer.

TIPP: DHV Artikel „Winterzeit ist Nachprüfzeit“ zum Nachlesen

TIPP: Einen weiteren schönen Artikel zum Winterfliegen von Yvonne findest Du hier.

Viele Spaß bei tollen Winterflügen,

Chris

By |2017-12-07T22:15:01+00:00Dezember 7th, 2017|Aktuelle News, Tipps und Tricks|0 Comments

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Chris Geist

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