Wissenswertes zum Gleitschirm Rettungsgerät 2018-01-09T19:57:41+00:00

DIE VERSCHIEDENEN SYSTEME VON RETTUNGSGERÄTEN

DIE RUNDKAPPE (ANNULAR RETTUNG)
Auch die Gleitschirm Rettungsgeräte müssen wie Gleitschirme und Gurtzeuge für deutsche Piloten zugelassen werden. Bei den Rettern unterscheidet man in steuerbare Rettungsgeräte, Rundkappen (Annular Retter) und Kreuzkappen. Derzeit kommen noch am häufigsten die Rundkappen Rettungsschirme zum Einsatz. Sie sind seit vielen Jahren bewährt und fast immer zuverlässig, wenn sie in der richtigen Größe gewählt wurden. Wir empfehlen immer mind. 15-20% unter der maximalen Anhängelast des Retters nach LTF zu bleiben. D.h. wenn der Retter bis 100kg geht, ihn maximal mit 80-85kg belasten (Startgewicht). Bei vielen Leichtrettern haben wir zum Teil sehr hohe Sinkwerte beobachtet, trotz korrekter Zuladung. Bei den in unserem Webshop angebotenen Systemen haben wir gute Erfahrungen bei unseren Sicherheitstrainings gemacht.

MODERNE RUNDKREUZKAPPE ADVANCE COMPANION SQR

Kreuz- oder Rundkreuzkappen liegen im Trend und werden wohl auf lange Sicht die normalen Rundkappen vom Markt ablösen. Sie haben meist geringere Sinkwerte und eine höhere Pendelstabilität durch den rechteckigen Aufbau und die Lüftungsschlitze an den Seiten. Sie sind zum Teil etwas schwieriger zum Packen als die normalen Rundkappen aber immer noch recht einfach im Vergleich zu Steuerbaren Rettungsgeräten oder Base Schirmen.

DIE STEUERBARE RETTUNG

Steuerbare Rettungsgeräte sind unserer Meinung nach für normale Hobbypiloten häufig zu kompliziert zum bedienen. Oft müssen Quick Out Karabiner und Trennsysteme für den Beschleuniger verwendet werden. Vorgebremste, sog. Rogallo Retter, sind hier eher für Anfänger geeignet
, da die sog. „Downplane“ Gefahr nicht mehr gegeben ist. Allerdings können vorgebremste Rogallos auch „stallen“ wie die Vergangenheit gezeigt hat. Sinkwerte und Öffnungsverhalten sind bei den Rogallos phänomenal gut. Die Steuerbarkeit ist marginal aber reicht ggf. aus um von Hindernissen weg zu steuern. Ab 10-15 km/h Windgeschwindigkeit steht man aber auch mit diesen Rettern in der Luft. Rogallos entfalten ihr volles Potential erst, wenn der Hauptschirm abgetrennt und der Pilot ggf. ausgetwistet ist.

UNSERE EMPFEHLUNG BEI DEN RETTUNGSGERÄTEN FÜR NORMALPILOTEN

Empfehlung Retter - Wissenswertes zum Gleitschirm Rettungsgerät

Für den Großteil aller Piloten reicht unserer Meinung nach eine richtig beladene Rundkappe oder eine Kreuzkappe voll aus. Bei Acro- und Testpiloten machen Rogallo Schirme und auch Base Systeme u.U. Sinn.

Etwas in die Jahre gekommen aber immer noch lesenswert (Kreuzkappen gab es zu der Zeit noch nicht): Ein kleiner Artikel von Chris Geist

Schau Dir auch mal unserer Rettertests am Gardasee auf unserem Youtube Channel an.

 
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